Awab

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AWAB = Aktive Wasseraufbereitung

 

 

Um die folgende Seite zu verstehen bitte ich euch zuerst die folgenden Seiten zu lesen:

 

 

Es kann nicht schaden sich des besseren Verständnis halber auch die folgenden Seiten anzuschauen:

 

 

Habt ihr diese Artikel gelesen wisst ihr schon soweit über die grundlegenden Parameter Bescheid, sowie warum weiches sauberes Wasser so wichtig für unsere Tiere ist.

 

Die Dateien zum Thema Entkeimung erwähne ich damit die von mir erwähnte Zusatztechnik für euch schon ein Begriff ist. Diese braucht ihr aber auch wenn ihr euch gegen AWAB entscheidet.

 

 

Was ist AWAB?

 

Ganz einfach gesagt eine Möglichkeit sein vorhandenes Aquarienwasser unabhängig von dem was aus der Leitung kommt zu Reinstwasser zu machen. Ganz ohne Wasserwechsel indem das bereits im Aquarium befindliche Wasser immer wieder aufbereitet und gereinigt wird.


Wirkliches AWAB ist es jedoch nur wenn es von der Diskusscheune Bilshausen kommt.

AWAB ist ein geschützter Markenname, und nur Original Bilshausen Säulen sind wirkliche AWAB Säulen. Und nur ein System von der Diskusscheune ist ECHTES AWAB!


Dies erwähne ich so explizit, da es mittlerweile Kopien gibt wo nachgemachte Systeme zum Teil sogar fälschlicherweise als AWAB bezeichnet werden.


Alle meine Erfahrungsberichte sowie Anleitungen und Hilfestellungen beziehen sich ALLEIN auf Original Awab.

Über die Tauglichkeit oder Untauglichkeit diverser anderer auf dem Markt erhältlicher Säulen mit unbekannter Füllung kann und will ich mir kein Urteil machen. Hier verweise ich auch betreffend Fragen zur Handhabung auf die jeweiligen Verkäufer.

Privaten Austausch sowie Tipps und Hilfestellungen bieten wir AUSSCHLIEßLICH für Nutzer des originalen AWAB der Diskusscheune an.

 

 

Für wen macht AWAB Sinn?

 

Prinzipiell für jeden Diskushalter der nicht davor zurückschreckt sich ein wenig mit den oben genannten Themen der Wasserchemie zu beschäftigen.

 

 

Ist AWAB teuer?

 

Ja und nein!

 

Die Anschaffungskosten für ein ordentliches System sind zwar recht hoch, dafür spart man Unmengen an Wasser, chemischer Aufbereitung und hat absolute Kontrolle über seine Wasserwerte, da man nur noch genau das drin hat was man selbst hinzufügt.

 

Die genauen Kosten sind sehr individuell, da diese einmal mit der Beckengröße, der Besatzdichte und somit Wasserbelastung aber auch mit der Faulheit des Halters zu tun haben. Ist man bereit oft zu regenerieren reicht eine kleinere Anlage als wenn man nur halb so oft regenerieren möchte. Hierbei ist die größere Anlage natürlich teurer dafür hat man viel weniger Verbauch an Material zum Regenerieren.

 

Allerdings sollten in der  Diskushaltung niemals die Kosten ausschlaggebend sein, sondern das Wohlbefinden der Tiere.

 

Diskus sind nunmal anspruchsvolle Fische deren Haltung teuer ist. Je besser es den Tieren geht umso weniger Kosten hat man aber durch Krankheiten und Probleme ;)

 

 

Kann man auch AWAB betreiben wenn man nicht mit Chemikalien hantieren will?

 

Ja kann man! Dafür gibt es extra sogenannte Mischbettvollentsalzer, ist deren Harz verbraucht tauscht man es gegen neues aus und schickt das verbrauchte Harz gegen Gebühr zum regenerieren ein und hat somit selbst mit den Chemikalien nichts zu tun.

 

 

Was genau braucht man für AWAB?

 

Herzstück einer jeden AWAB Anlage ist der Vollentsalzer. Dieser besteht meist aus einem Kationentauscher und einem Anionentauscher. Dies ist die Variante die man selbst zuhause regeneriert. Alternativ gibt es noch Kati und Ani in einem. Dies nennt man dann Mischbettsäule.

 

Ganz wichtig für AWAB ist starke Harze zu verwenden.

Im Süßwasserbereich werden von diversen Herstellern Kombinationen aus Stark-sauer / schwach-basisch angeboten. Diese sind NICHT geeignet!!!!

 

Dies hat einen einfachen Grund. Bei einem schwach basischen Anionentauscher wird zum einen kein Silikat entfernt, aber und das ist der Hauptgrund es bleiben noch weitere unerwünschte Reste. Zudem hat das Wasser nach dem Kationentauscher einen extrem hohen Gehalt an CO2 der bei unseren Tieren akute Atemnot verursachen würde.

 

Ein schwach basischer Ani kann eure Tiere umbringen!!!!

 

Bei der Kombination aus stark-stark hat das Wasser nach dem Ani nur noch ganz wenig CO2 und im Idealfall eine Leitfähigkeit von 0.

 

Zusätzlich zum Vollentsalzer braucht man eine Nitratharzsäule. Bei dieser handelt es sich um einen „umgepolten“ Anionentauscher der so aktiviert wurde dass er Nitrat und Phosphat aus dem Wasser ziehen kann, aber auch andere organische Verunreinigungen. Wieviel da zusammenkommt sieht man immer wieder schön wenn dieser regeneriert wird. Der ganze braune Dreck der da raus kommt sind aufgefangene organische Verunreinigungen die ein „normaler“ Vollentsalzer nicht resp nur in geringem Maße auffangen kann. Diese würden bei dem Betrieb von AWAB ohne Nitratharzsäule die Tiere auf Dauer belasten.

 

Wichtig bei den Nitratharzsäulen, kauft nur solche wo ihr sicher wisst was drin ist.

 

Bei der Diskusscheune Bilshausen erhaltet ihr ein absolut durchsichtiges System inklusiver einer individuellen Beratung und der Erklärung WARUM euch gerade dieses oder jenes Harz empfohlen wird.

 

Patrick Borgmeyer ist derzeit DER EINZIGE mir bekannte Anbieter von Wasseraufbereitungssystemen auf Basis des Ionentausch der euch zum einen offen sagt welche Harze in euren Säulen drin sind und gleichzeitig auch über das nötige Fachwissen verfügt euch zu erklären WARUM er gerade diese Harze verwendet.

 

Und die fachmännische Beratung ist das A und O bei Awab, da Fehler in der Wahl der Harze und der Planung des Komplettsystems eure Tiere töten können.

 

Bei Nitratsäulen von anderen Anbietern gab es schon Berichte dass die Tiere sobald die Säule angeklemmt war schreckhaft wurden oder Dunkelfärbung gezeigt haben. Leider geben die Hersteller keine Informationen zu ihren Harzen raus. Bei den Nitratsäulen von der Diskusscheune Bilshausen sind keine negativen Folgen bekannt.

 

Tja und dann halt noch die Hygiene, aber die braucht man auch ohne AWAB. Ob nun ebenfalls als Säule in Form eines Glasperlenfilters oder als UVC-Klärer ist und bleibt Geschmackssache.

 

Ahja und ein Gardena Abo …. Ihr braucht massig Anschlüsse Y Verbinder und Absperrhähne 

 

 

Wie werden die Säulen angeschlossen?

 

Alle Säulen aus der Diskusscheune verfügen über Gardena Anschlüsse, wichtig ist dass ihr keine Stopp Anschlüsse verwendet, einmal was verwechselt wenn ihr z.B. Wasser zum regenerieren vom Ani abzapfen wollt und die Säule fliegt euch um die Ohren. Säulen sind nicht dafür gemacht hohem Druck wie aus einem Wasserhahn standzuhalten.

 

Ansonsten werdet ihr ne Menge Bypässe legen müssen.

 

Schematischer Aufbau wie der Anschluss der einzelnen Säulen möglich wäre. Während beim GPF 300l/h als Faustformel hergenommen werden können ist der Durchfluss der Nitratharzsäule abhängig von eurem Beckenvolumen hier gilt: Einmal pro Tag das Beckenvolumen.

 

Berechnungsformel:  Beckenvolumen / 24h = Durchfluss pro Stunde

 

 

Prinzipiell läuft es in der Regel so:

 

Wasser wird vom Becken in den Filter gesaugt und vom Filter zurück ins Becken gepumpt.

 

Hier klemmen wir nun dazwischen.

 

Wichtig ist immer nach der Filterung anzuklemmen, da sonst alle mechanisch aufgehaltenen Partikel in den Säulen landen würden.

 

Dauerhaft in Betrieb sind Glasperlenfilter respektive UVC sowie Nitratharzsäule.

 

Hier kann und sollte man über einen Absperrhahn den Durchfluss regeln.

 

Nach der jeweiligen Säule kann man das Wasser nun mit einem eigenen Einlauf zurück ins Becken leiten oder über ein weiteres Y-Stück zurück in den Kreislauf.

 

Kati und Ani MÜSSEN einen Absperrhahn haben und sollten auf jeden Fall einen eigenen Einlauf bekommen, damit man kontinuierlich die Leitfähigkeit nach dem Vollentsalzer messen kann. Dies ist sehr wichtig um rechtzeitig zu erkennen wann es Zeit zum regenerieren ist.

Der Absperrhahn ist deshalb Pflicht damit der Vollentsalzer wirklich NUR dann läuft wenn man auch zuhause ist um die Leitfähigkeit im Auge zu behalten. Läuft das Teil unbeaufsichtigt und das Harz ist verbraucht kann es passieren dass wenn Ani platt war auf einmal pH 3 im Aquarium herrscht oder noch schlimmer wenn Kati platt war pH 9!!!

 

Man kann mit einiger Erfahrung zwar ungefähr abschätzen wie lange das Harz noch hält genau vorraussagen kann man es jedoch nicht, da die Wasserbelastung auch varriiert.

 

 

Was genau macht der Vollentsalzer?

 

Er tauscht Ionen 

Angeschnitten habe ich das ja schon im Eingang zum Thema Wasseraufbereitung wem das von der Erklärung nicht reicht für den hab ich noch ein recht blumiges Beispiel was in einem Ionentauscher so vorgeht.

 

Wer es lieber chemisch korrekt möchte, guckt euch das Video und die Erklärungen von Patrick an  dem ist nichts hinzuzufügen:

 

www.awab-bilshausen.de

https://www.youtube.com/watch?v=_wXWtvS80HU

 

Für die anderen stellt euch die Säule voll Kati-Harz als ein Haufen Kerle vor.

 

Diese Kerle sind alle mit ihrer Salzsäure Frau verheiratet.

 

Jetzt ist die zwar da und eigentlich is das auch okay so, aber die ist nicht besonders hübsch, kann nicht besonders gut kochen und wirklich schlau isse auch nicht, aber halt da also behält man sie.

 

Nun öffnet ihr den Absperrhahn und das dreckige Wasser fließt durch das Harz, nun müsst ihr euch die ganzen Kationen nicht als Dreck sondern als intelligente vollbusige Models die auch noch top Hausfrauen und bereit und willig sind vorstellen.

 

Was macht also unser Harz?

 

Es schmeißt die Alte (das H+ Ion) raus und krallt sich ne vollbusige Schönheit.

 

Irgendwann haben alle Kerle ihre Säurefrauen gegen Traumfrauen getauscht, nun wird’s Zeit zum regenerieren und da kommt die Alte wieder ins Spiel 

 

Die kommt nämlich mit der ganzen Verwandtschaft an Salzsäure und dann wird solang auf die Kerle eingeprügelt bis die die vollbusigen Modells wieder frei lassen und gezwungenermaßen zurück zu ihrem H+ gehen.

 

Das gleiche passiert im Anionentauscher nur hier mir Anionen (traumfrauen) und OH- (die Alte) und die Verwandtschaft ist hier die Natronlauge.

 

 

Woran merkt man dass man regenerieren muss?

 

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten.

 

Indem die Leitfähigkeit steigt. Da man nur die Leitfähigkeit nach den Säulen als ganzes messen kann aber nicht was genau da zurück bleibt sollte man bei einem Anstieg immer sofort regenerieren und es nicht aufs letzte ausreizen.

 

Pi mal Daumen kann man etwa sagen dass bei gleichem Säulenvolumen der Ani etwa doppelt so schnell verbraucht ist wie der Kati.

 

Genau weiß man es indem man den pH misst.

 

Kommt es ziemlich sauer ist der Ani fertig

Kommt es basisch ist der Kati fertig.

 

 

Worauf muss man beim Regenerieren achten?

 

Zu allererst gelten natürlich die Regeln im Umgang mit Chemikalien, d.h. man sollte immer auf Schutzkleidung achten. (Schutzbrille, Handschuhe)

 

 

Sowie natürlich die Grundregel:

 

Erst das Wasser dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure!

 

 

Und da wir schon bei Säure sind fangen wir mit dem Kati an:

 

Zwar ist es bei Salzsäure nicht ganz so gefährlich wie z.B. im Umgang mit Schwefelsäure dennoch sollte man immer zuerst das Wasser vorbereiten und die benötigte Säure hinzugeben und nicht umgekehrt.

 

Bei der eigentlichen Regeneration ist es wichtig dass die Säure langsam durchlaufen kann, ideal ist wenn dies allein durch die Schwerkraft geschieht. Ich persönlich lasse die Säure immer gegen die Betriebsrichtung durchlaufen und spüle die Säule vor der eigentlichen Regeneration auch immer einige Minuten gegen die Betriebsrichtung um das Harz zu lockern.

 

Ist die Lösung komplett durchgelaufen lässt man die Säule noch mindestens eine Stunde stehen bevor man sie in Betriebsrichtung spült.

 

Die Betriebsrichtung ist hierbei sehr wichtig, da die Säure schwerer ist als Wasser.

 

 

Nun zum Ani:

 

Um den Ani zu regenerieren ist es wichtig Katiwasser zu verwenden! Dieses sollte mindestens 35 Grad warm sein, da Natronlauge bei kaltem Wasser gefriert.

 

Würde man Leitungswasser verwenden ohne dies vorher durch den Kati zu jagen würde man das Harz (temporär) kaputt machen. Dieser Schaden wäre jedoch durch eine richtige Regeneration recht einfach wieder zu beheben.

 

Auch hier gibt man seine Ätznatronperlen unter Rühren bis sie aufgelöst sind in das bereitstehende Wasser und niemals umgekehrt, da beim Zusammentreffen von Ätznatron und Wasser Wärme entsteht. Würden nun die ersten Wassertropfen auf die komplette Menge Natron treffen bestünde eine hohe Unfallgefahr.

 

Ansonsten ist der Ablauf gleich. Durchlaufen langsam per Schwerkraft und danach ziehen lassen und gründlich ausspülen. Beim Ausspülen jedoch IMMER warmes Wasser verwenden und den Kati vorschalten.

 

Würde man aus der Leitung spülen wäre das Regenerieren umsonst gewesen.

 

Würde man kalt spülen gefriert die Natronlauge und löst sich beim durchlaufen mit warmen Aquariumwasser, die Folge wäre pH 14 Lauge im Aquarium…. Nicht schön!!!!

 

Das ganze klingt wenn man es noch nie gemacht hat kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach.

 

Beim ersten Mal stehen wir auch gerne als Support per Forum, Mail oder Telefon zur Verfügung und helfen euch. Hat man es ein zweimal gemacht wird es zur Selbstverständlichkeit.

 

 

Und der Vollständigkeit halber noch die Nitratsäule:

 

Diese wird mit einfachem Kochsalz und warmen Wasser regeneriert. Je nach Harz kann noch ein Schuss Natronlauge zugegeben werden. Ob sich euer Harz dafür eignet müsst ihr jedoch bei Patrick erfragen, er ist hier der Fachmann. Regeneriert man nämlich ein Harz dass dafür nicht geeignet ist mit Lauge kann die Nitratsäule zum Anionentauscher werden und ballert euch den pH in die Höhe.

 

 

Ahja die Glasperlensäule wäre auch noch da:

 

Diese wird einfach entweder wenn der Durchfluss nachlässt oder spätestens nach 4 Wochen Betrieb mit warmen Wasser entgegen der Betriebsrichtung solange gespült bis der Dreck raus ist.

 

Kinderspiel 

 

 

Wann schalte ich den Vollentsalzer ein?

 

Hierfür gibt es keine feste Regel, da der VE jedoch den Wasserwechsel ersetzt sollte er mindestens einmal die Woche laufen.

 

Ebenso ist es möglich täglich oder alle zwei Tage eine kurze Runde einzulegen.

 

Ich persönlich richte mich auch hier nach der Leitfähigkeit bewegt sich diese Richtung 100 ziehe ich sie mit dem VE wieder runter auf etwa 30-50. 

 

Seinen eigenen individuellen Weg wann und wie lange muss aber jeder für sich anhand seiner Tiere herausfinden, und die zeigen euch ganz genau wann sie sich wohl fühlen 

 

Ganz wichtig ist aber immer und egal wie:

 

NUR EINSCHALTEN WENN IHR DABEI BLEIBEN KÖNNT!!!!!

 

Lieber steigt die Leitfähigkeit mal einen Tag über 100 statt den VE unbeaufsichtigt laufen zu lassen und einen pH Sturz zu riskieren.

 

AWAB bedeutet AKTIVE Wasseraufbereitung, und das heisst dass wir aktiv dabei bleiben und das System überwachen!!!!

 

 

Kann ich wenn ich meinen VE bekomme die Leitfähigkeit sofort runterfahren?

 

Man sollte Veränderungen auch wenn sie zum Guten sind immer so schonend wie möglich vornehmen, damit sich die Tiere an die Veränderung gewöhnen können. Daher empfiehlt es sich die Leitfähigkeit langsam zu senken.

 

Als konkretes Beispiel:

 

Startleitfähigkeit von 400

 

  • Tag 1: Senkung auf 300
  • Tag 2: Senkung auf 200
  • Tag 3: Senkung auf 100
  • Tag 4: Senkung auf 30
  • Normaler Betrieb z.B. einmal die Woche bis 30 

 

Anfangs wird die Leitfähigkeit schnell fallen sodass die ersten Runden sehr viel schneller gehen als die folgenden. Dies liegt daran dass wir unser Dreckiges Wasser beim Einsatz des VE ja kontinuierlich mit Reinwasser mischen, einmal das komplette Volumen ergibt also eine Senkung um die Hälfte, da wir immer einen Teil des schon sauberen Wassers wieder mit durchlaufen lassen.

 

 

Besteht bei KH 0 das Risiko eines pH Sturz?

 

Ja und Nein.

 

Ein echter Sturz wird nicht auftreten, hierfür müsste eine Säure zugegeben werden die nicht gepuffert werden kann, allerdings kann ein gut funktionierender Filter den pH aufgrund des fehlenden Puffers merklich senken.

 

Dies ist jedoch kein Sturz sondern eher ein kontinuierliches Abfallen. Neben der Leitfähigkeit sollte bei AWAB der pH im Aquarium immer mit im Auge behalten werden.

 

Wobei der Wohlfühlbereich für Diskus ganz klar im sauren liegt. Solange man nicht unter 5 fällt besteht keinerlei Risiko.

 

Nähert man sich der 5 gibt es einfache Möglichkeiten den pH konstant zu halten und zu puffern.

 

  • Eine Hand voll Korallenbruch in den Filter
  • Eine Hand voll Grit (Muschelbruch) in den Filter
  • Ein bis zwei leicht kalkhaltige Steine als Dekoration
  • Sepiaschale

 

 

Hat AWAB Nachteile?

 

Sofern man bereit ist sich mit der Materie auseinander zu setzen und es richtig zu machen definitiv NEIN!!!!

 

Allerdings birgt AWAB auch Risiken.

 

Man muss die zugrundeliegende Wasserchemie zumindest in den Grundbegriffen verstanden haben und bereit sein sich damit zu beschäftigen.

 

Man sollte sich bei jedem Schritt und jeder Veränderung die man machen will genau überlegen ob und welche Folgen dies auf das Gesamtsystem hat.

 

Man darf nicht irgendwo sparen wollen.

 

 

Bezugsquelle:

 

www.awab-bilshausen.de

 

NUR bei Patrick Borgmeyer bekommt ihr ein wirklich transparentes System bei dem ihr genau wisst welche Harze verwendet wurden, sowie einen wirklich umfassenden Support mit Diskuserfahrung.